Förderverein Energieversorgung Köllertal befürwortet den Ausbau der Windenergie im Köllertal unter Einbezug von Bürgerbeteiligung

Entgegen der bisherigen Meldungen, dass sich sehr viele Bürger gegen den Ausbau der Windenergie im Köllertal aussprechen, befürwortet der neu gegründete Förderverein Energieversorgung Köllertal den Ausbau der erneuerbaren Energien und explizit auch den Ausbau der Windkraft.

Wir wollen über die dezentrale Energieversorgung zu informieren, Bewusstseinsbildung zu betreiben, die Energiewende im Köllertal zu unterstützen, Bürgerbeteiligungsprojekte anzustoßen und in einem Bürgerzusammenschluss wie beispielsweise einer Genossenschaft Projekte umzusetzen.

Ein weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien -insbesonders die Nutzung von Windenergie- ist aufgrund einer nachhaltigen Energieversorgung dringend notwendig. Strom aus Windenergieanlagen trägt entscheidend zum Gelingen des Klimaschutzes und der Energiewende bei. Windenergie ist aktiver Umwelt- und Naturschutz und erzeugt elektrische Energie im Gegensatz zu fossilen Kraftwerken ohne die Freisetzung von Kohlendioxid. Allerdings ist Windkraft mit Eingriffen in die Natur und Umwelt verbunden; jedoch werden alle naturschutzrechtlichen Belange in einem ausführlichen Prüfverfahren berücksichtigt.

Windenergieanlagen verändern die Landschaft – allerdings ist die Landschaftsbewertung subjektiv und für viele Menschen sind Windenergieanlagen bereits ein alltägliches Bild in unserer Gesellschaft und weitgehend akzeptierte Elemente. Windkraftanlagen sind aufgrund Ihrer Größe weithin sichtbar, können Sichtachsen und Blickbezöge stören und Landschaftssilhoutten verändern. Im alltäglichen Leben sind Windenergieanlagen aber schon längst in unserer Gesellschaft angekommen und selbst im Kindergarten malen Kinder Landschaftsbilder bereits mit vollem Selbstverständnis mit Windkraftanlagen. Bei der kritischen Betrachtung von Windenergieanlagen sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass andere Arten der Energieerzeugung auch mit Eingriffen in die Natur verbunden sind. Als Beispiel sind hier der Braunkohletagebau oder Kohlekraftwerke zu nennen. Im Zuge der ständigen Gefahrenaussetzung durch das Atomkraftwerk Cattenom spricht sich der Förderverein Energieversorgung Köllertal eindeutig für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und insbesondere für Windenergie aus.

Auch die oftmals als negativen Auswirkungen angeführten Punkte zur Windenergie können in den meisten Fällen wiederlegt werden. Verschieden empirische Studien zeigen zum Beispiel, dass Windenergieanlagen keine negativen Auswirkungen auf den Tourismus haben. Auch eine direkte negative Auswirkung der Immobilienpreise in Bezug zum Bau von Windenergie ist eher eine Pauschalaussage. Aufgrund des demographischen Wandels und des damit verbundenen größeren Immobilienleerstandes im Saarland sind fallende Immobilienpreise im ländlichen Raum eine allgemeine Tatsache. Gesundheitsgefährdende Aspekte werden bei der Planung und im ausführlichen Genehmigungsverfahren berücksichtigt. So sind über die TA Lärm Immisionsrichtwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. In einer Entfernung von 800 Metern können Geräusche von Windenergieanlagen normalerweise nicht mehr von natürlichen Umgebungsgeräuschen unterschieden werden. Im Genehmigungsverfahren muss die Einhaltung der Immissionsrichtwerte durch ein schalltechnisches Gutachten nachgewiesen werden. Auch das Thema Infraschall ist ein alltägliches Problem und wird auch gerne als Gegenargument zur Windenergie aufgeführt. Infraschall wird unter anderem auch bei Straßen- und Schienenverkehr oder bei Heizungs- und Klimaanlagen erzeugt und nach heutigem Stand der Wissenschaft ist bei Einhaltung der vorgesehenen Abstände zur Wohnbebauung keine Gesundheitsgefährdung verbunden.

Windenergieanlagen ermöglichen zudem Wertschöpfungseffekte wie z.B. neue Tätigkeits- und Geschäftsfelder mit einhergehenden Arbeitsplätzen. Mittelständische Unternehmen können als Dienstleister oder Zulieferer beim Bau, der Einrichtung und Wartung aktiv beteiligt werden. In der zukünftigen Entwicklung werden auch die Möglichkeiten des direkten Strombezugs vor Ort und auch das Thema Speicherung für weitere Standardvorteile von Windkraftanlagen sprechen.

Der Förderverein Energiewende Köllertalspricht sich für einen Ausbau der Windenergie - jedoch unter finanziellem Einbezug der Bürger vor Ort – aus. Durch einen finanzielle Beteiligung können die Bürger vor Ort unmittelbar von der Umsetzung der Anlagen profitieren. Neben einer passiven Beteiligung über Nachrangdarlehen oder Genussscheine wird der Förderverein Energieversorgung Köllertal mit Investoren das Gespräch bzgl. einer aktiven Bürgerbeteiligungsmöglichkeit suchen.

Interessierte am Förderverein sind jederzeit herzlichst willkommen undkönnen sich an folgende E-Mail Adresse wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.beg-koellertal.de

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